7 Jahre schreibfertig.com!

Dr. Erna R. Fanger und Hartmut Fanger MA

Seit über 25 Jahren erfolgreiche Dozenten für Kreatives und Literarisches Schreiben, Fernschule, Seminare, Lektorat

Aktuell im Juli 2020

Die Offene Schreibgruppe geht Online

Erleben Sie uns aus weiter Entfernung ganz nah .. .  

Zurzeit auf Skype, Zoom und Google-meet folgen

Neu! Die Offene Schreibgruppe trifft sich via Videokonferenz. Besuchen Se unsere Seite Seminar / Offene Schreibgruppe Hamburgum mehr zu erfahren

 

Neues aus unserer Website: 

Unter dem sinnfälligen Titel Erinnerungen an Corona“antizipiert Jutta Weckermann in der Poet’s Gallery nicht ohne erzählerische Raffinesse die Zeit danach. Unsere Buchtipps: „Offene See“ von Benjamin Myers– in Großbritannien gefeierter Coming of Age-Roman, überdies lesbar als „Die unwürdige Greisin“ reloaded. Bewegend wiederum erzählt Georges-Arthur Goldschmidt – Deutscher jüdischer Abstammung – in Nachexil“ von den nie ganz heilenden Wunden im Zuge von Vertreibung und Flucht unter dem NS-Regime als Elfjähriger. Und in FuturJETZT! knüpfen wir an den letzten Satz des Vormonats an und folgen der groß angelegten „Einladung“ der preisgekrönten Politökonomin Maja Göpel “Unsere Welt neu denken Lesen Sie des Weiteren unseren Blog mit „Gedanken zum Corona-Virus“. Mischen Sie sich ein und teilen Sie Ihre Eindrücke mit uns. Nach wie vor eine Empfehlung: Geschichten aus dem Frühstücksraum (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.). Neu! Unsere Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem,Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen, tagt auch in diesem Monat mittwochs angesichts der Pandemie per Videokonferenz. Machen Sie mit, melden Sie sich an. Erfahrungsberichte finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns. Besuchen Sie uns zudem auf Facebook.

 

Wegzehrung

NEWSLETTERwww. schreibfertig.com Kleinefeine Schreibschule für Jung & Alt

Mit dem monatlich erscheinenden Newsletter geben wir Ihnen Proviant mit auf den Weg. „Lust am Text“ unser bewährtes Motto. Die Wegzehrung soll unsere Motivation wider die Anfechtungen des Alltags aufrechterhalten und Kraft spenden, neben all den Herausforderungen am Ball zu bleiben. Schreiben stellt schließlich immer auch ein Abenteuer dar. Neugier und Enthusiasmus, unbekanntes Terrain - packen wir es an

Juli 2020

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

wer schreibt, bezieht immer auch Stellung zur Gegenwart, in der er lebt. Spannend in Umbruchszeiten wie diesen. Claudia Kempfert, eine der führenden Wissenschaftler*innen  für Energie- und Klimaökonomie rät in dem jüngst erschienen „Mondays for Future“, freitags zu demonstrieren, samstags zu diskutieren und sich montags an die Arbeit zu machen. Ihr Appell: „Das Umsteuern ist in greifbarer Nähe. Wir sind an einem Wendepunkt. Jetzt besteht die Chance für einen echten Wandel.“ Jeder ist gefordert. Dirk Steffens, der bekannte Tierfilmer, warnt in „Über Leben. Zukunftsfrage Artensterben: Wie wir die Ökokrise überwinden“ gemeinsam mit dem Wissenschaftsjournalisten Fritz Haberkuß eindringlich davor, dem Rechnung zu tragen. Geschätzt 150 Arten täglich sterben aus, wird es nicht gestoppt, drohen wir selbst mit auszusterben. Sie fordern, der Natur juristisch festgelegte Rechte einzuräumen. Nicht zuletzt ist auch hier das Veto der Zivilgesellschaft gefragt.

Für die, die schreiben, ist Literatur das Mittel erster Wahl, Welten zu erschaffen, wie wir sie uns erträumen, oder eben all das zur Sprache zu bringen, was uns daran hindert. Literatur wird die Welt nicht retten. „Aber“, so Herta Müller,* „ sie kann – und sei es im Nachhinein – durch Sprache eine Wahrheit erfinden, die zeigt, was in und um uns herum passiert, wenn die Werte entgleisen.“

*Aus der Rede zur Verleihung des Literaturnobelpreises 2009 

In diesem Sinne also: Weiterschreiben, unbedingt!   

Herzlich

Fanger & Fanger   

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Aktuelles im Juni 2020

Neues aus unserer Website:

Was ist wichtig“fragt Sabine Müllerin ihrem Beitrag für die Poet’s Galleryin dem es um das geht, was uns alle in Zeiten von Corona bewegt. Nicht zuletzt die Beziehung zu einem nahen Verwandten, wie in ihrem vorangestellten Kurztext „Mutter“so berührend zur Sprache gebracht. Unsere Buchtippdiesmal: der Roman „Der FreundvonSigrid Nunez, innerhalb kürzester Zeit zum Kultbuch avanciert und ein Muss, für alle die selber schreiben. Barbara Schirmacherwiederum bringt in ihrem jüngst erschienen Lyrik-Band „Lieben gelernt noch einmal von vorn“ den Prozess existenziellen Ringens um Lebendigkeit und erfülltes Dasein in poetischer Bildersprache nahe. In den Reportagen „Irrland“ gewährt die preisgekrönte Journalistin Margrit Sprecherin packender Manier gekonnten Storytellings Einblick in Spiegel- und Zerrbilder gesellschaftlichen Zusammenlebens rund um den Globus. „Power to the People“von Georg Diez  und Emanuel Heisenberg zeigt Chancen auf zur Erneuerung der Demokratie durch Digitalisierung. Und in FuturJETZT !halten wir uns einmal mehr vor Augen: „Das Neue ist längst da“. Lesen Sie des Weiteren unseren Blog mit „Gedanken zum Corona-Virus“. Mischen Sie sich ein und teilen Sie Ihre Eindrücke mit uns. Nach wie vor eine Empfehlung: „Geschichten aus dem Frühstücksraum“ (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.). Neu! Unsere Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem,Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen, tagt auch in diesem Monat mittwochs angesichts der Pandemie per Videokonferenz. Machen Sie mit, melden Sie sich an. Erfahrungsberichte finden sich auf der Seite Wirunserer Website unter dem Link Andere über uns. Besuchen Sie uns zudem auf Facebook.

 

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Juni 2020

              

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

viele treibt indessen die Frage um, wie geht es nach Corona weiter. Jetzt, nachdem ein Virus uns im Brennglas die Schwachstellen im globalen Weltengetriebe offenbart hat. So mancher wünscht sich sein ‚altes Leben‘ zurück. Doch die Zäsur, die uns gesetzt ist, und damit einhergehende Forderungen nach einer neuen gemeinsamen Ausrichtung in jedwedem Bereich, eröffnet zugleich Möglichkeiten, die Welt neu zu denken und uns die Frage zu stellen: Im Rahmen welcher Abhängigkeiten bewegen wir uns, was hat sich im Zuge dessen als tragfähig erwiesen. So betrachtet, inspirieren die uns aufoktroyierten Beschränkungen zugleich eine neue Freiheit. Die Freiheit zum Beispiel, das bislang ‚Alternativlose‘, neu zu denken – Stichwort Mauerfall. Wagen wir es doch einmal zu träumen von einer Welt, wie die Astronauten sie uns beschrieben haben, ohne nationale Grenzen. Erträumen wir uns die Welt in unserer Fantasie, schreiben wir sie neu und anders. Etwa nach dem Motto Leonard Cohens: „Doch es lag eine Ahnung von Freiheit und Chancenreichtum in der Luft“.

Schreiben und träumen Sie wohl!                 

fanger & fanger schreibfertig.com 

fanger & fanger   

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Aktuell im Mai 2020

Die Offene Schreibgruppe geht Online

Erleben Sie uns aus weiter Entfernung ganz nah .. .  

Zurzeit auf Skype, Zoom und Google-meet folgen

Neu! Die Offene Schreibgruppe trifft sich via Videokonferenz. Besuchen Se unsere Seite Seminar / Offene Schreibgruppe Hamburgum mehr zu erfahren

Neues aus unserer Website:

Die Poet’s Gallery bestreitet im Mai Beate Berkhan mit ihrem bemerkenswerten Erinnerungstext „Fotografisches Gedächtnis“, der, so leicht daherkommend, zugleich Tiefe evoziert und sinnfällig mit Zeiten der aktuellen Corona-Krise kontrastiert. Unsere Buchtipps: Der Roman Nagel im Himmel“ von Patrick Hofmann mit der so mitreißenden wie spannenden Geschichteines Mathematik-Genies. Überdies das Art Vermächtnis „Letzte Erzählungen“ aus dem Nachlass des großen britischen Schriftstellers William Trevor, in dem er ein letztes Mal vielschichtig den Alltag seiner Figuren erhellt, den Leser mit unerwarteten Wendungen immer wieder überrascht. Noch einmal soll der Roman „Das Gewicht der Worte“ von Pascal Mercier zur Geltung kommenbesonders für Schreibende ein Gewinn. Zum 85. Geburtstag Sarah Kirscherscheint aus dem Nachlass gerade rechtzeitig der Lyrik-Band „Freie Verse“ mit bislang 19 unveröffentlichten Gedichten, die die Büchner-Preisträgerin von einer noch weitgehend unbekannten Seite zeigen. Lesen Sie des Weiteren unseren Blog mit „Gedanken zum Corona-Virus. Mischen Sie sich ein und teilen Sie Ihre Eindrücke mit uns. Nach wie vor eine Empfehlung: Geschichten aus dem Frühstücksraum“ (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.) Unsere Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem,Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen, tagt auch in diesem Monat mittwochs angesichts der Pandemie per Videokonferenz. Und zwar bundesweit. Machen Sie mit, melden Sie sich an. Erfahrungsberichtefinden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns. Besuchen Sie uns zudem auf Facebook.

 

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Mai 2020

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

schon witzig, sprechen wir von der Menschheit als „Krone der Schöpfung“, heißt der Virus, der seit Wochen alles durcheinanderwirbelt, ausgerechnet „Corona“ und sagt uns den Kampf an. Konzepte, Theorien und Meinungen prasseln auf uns hernieder und stiften eher Verwirrung, als dass sie Orientierung böten. Umso mehr ist indessen ein jeder auf sich selbst zurückgeworfen. Corona schlägt Wunden. Zugleich eine so noch nie dagewesene Gelegenheit, notgedrungen in sich zu gehen, sich auf die eigene innere Stimme zu fokussieren, Selbstverantwortung zu übernehmen. Wahrlich eine Herausforderung, wenn im Kollektiv Dauererregung herrscht. Doch lauschen wir der Sprache nach, zielt die Wunde auf das Wunder ab. Nicht selten empfindet, wer einmal von Krankheit darnieder geworfen war und wieder genesen ist, dies genau so: Es grenzt an ein Wunder. Schreiben Sie es herbei, lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf: „Nicht müde werden/sondern dem Wunder/leise/ wie einem Vogel/die Hand hinhalten  Hilde Domin (1909-2006)

Viel Spaß und bleiben Sie heiter! 

fanger & fanger   

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Aktuell im April 2020

 

Neues aus unserer Website: 

Die Poet’s Gallery bestreitet im April Barbara Schirmacher mit drei Texten aus ihrem soeben erschienenen Gedichtband „Lieben gelernt noch einmal von vorn“ – ein Kleinod, kunstvoll illustriert von Marion Molter. Unsere BuchtippsDer Roman Das Gewicht der Worte“ von Pascal Mercier, der, aller Kritik aus der Hoheit des Literaturbetriebs zum Trotz, für Schreibende so manche Perle birgt, zumal im Hinblick auf die Wahrnehmung von Wort, Klang und Rhythmus der Sprache sowie der Liebe zu ihr. Auch in diesem Monat soll das Debüt von Julia Holbe, Unsere glücklichen Tage“ noch einmal zur Geltung kommen. Angesichts geschlossener Grenzen und Kontaktverbot willkommene Lektüre. Mit „Mitbringsel“ präsentiert Walle Sayer wieder um einen Lyrik-Band, der von feinsinnigen Alltagsbeobachtungen lebt, gewürzt mit Sprachwitz und nachsichtigem Humor – Sprachkunstwerke en miniature. Als Sachbuch nicht nur für die schreibende Zunft zu empfehlen ist das reichhaltige Werk Erste Sätze der Weltliteratur und was sie uns verraten“ von Peter-André Alt, so kenntnisreich wie lustvoll arrangiert. Lesen Sie des Weiteren unseren Blog mit „Gedanken zum Corona-Virus“. Mischen Sie sich ein und teilen Sie Ihre Eindrücke mit uns. Nach wie vor lesenswert: „Geschichten aus dem Frühstücksraum“ (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.) Unsere Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem,  Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen, tagt in diesem Monat mittwochs angesichts der Pandemie nicht wie gehabt in der Pension Sonntag, sondern vorerst per Videokonferenz. Und zwar bundesweit. Darüber hinaus haben wir bereits Anfragen aus Kanada und Teneriffa. Die Organisation ist diesbezüglich jedoch noch nicht ganz abgeschlossen.  Wann es wieder weitergeht, entnehmen Sie unserer Website unter AktuellErfahrungsberichte finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns. Besuchen Sie uns zudem auf Facebook

Gedanken zum Corona-Virus siehe unseren Blog

 

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April 2020

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

in 2020 treibt nicht nur der Frühling Blüten. An Vielfalt und Farbe, aber auch Schatten scheinbar unübertroffen, wuchern sie im Zuge des weltweiten Ausnahmezustands, wohin man schaut. Das versetzt uns in Aufruhr. Ihn zu unterdrücken, hilft wenig. Doch wenn wir dieses Gefühlschaos zu-, es durch uns hindurchgehen lassen, im Bewusstsein, dass wir damit nicht alleine sind, kann das kreatives Potenzial freisetzen, das unsere Widerstandskraft nährt und Gemeinsinn in den Vordergrund rückt. Das Gebot der Stunde ist zusammenzuhalten. Für die schreibende Zunft wiederum bietet sich eine einzigartige Chance, jetzt wachsam zu registrieren, was gerade geschieht. Dabei behalten wir im Auge, was tangiert überhaupt unsere Wahrnehmung, was lassen wir beiseite. Eben daraus setzt sich unsere ureigene Wirklichkeit zusammen. Und die ist jetzt gefragt. Wir wünschen wieder viel Spaß dabei!  

fanger & fanger   

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Aktuell im März 2020

Neues aus unserer Website: Die Poet’s Gallery bestreitet im März Irene Thiele mit ihrer Kürzestgeschichte „Stewardess ...“, voller Witz und einer gehörigen Portion Selbstironie. UnsereBuchtipps:Anlässlich des 250. Geburtstags „Friedrich Hölderlin. Bald sind wir aber Gesang“. Eine Auswahl von Navid Kermaniund damit ein besonderes Kleinod. Gefolgt noch einmal von dem Roman ewig her und gar nicht wahr“ vonMarina Frenk, eine Geschichte vom Aufbrechen, ohne Aussicht auf Ankunft – Debüt, das berührt. Ab 16. März (ET) Julia Holbegleichwohl mit ihrem Debut „Unsere glücklichen Tage“, eine Sommer- & Freundinnengeschichte, die bezaubert. Vermächtnis zwischen Eigensinn und poetischer Zartheit hinterlässt uns Wiglaf Droste mit „Tisch und Bett. Gedichte“. Last but not least der Erzählband„Lieberkühn“ vonGudrun Hammer, die ihre Figuren mit nachsichtigem Wohlwollen in ihren Schwächen und Stärken zur Sprache kommen lässt. Und auch diesen Monat legen wir Ihnen wieder „Geschichten aus dem Frühstücksraum“ (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.) ans Herz.Ebenso tagt wie gehabt jedenMittwoch die Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem,Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen. Erfahrungsberichtefinden sich auf der Seite Wirunserer Website unter dem Link Andere über uns! Besuchen Sie uns zudem auf Facebook.

 

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März 2020

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

das Schreiben in bewegten Zeiten birgt neben Effekten, auf die wir verzichten können, nicht selten auch unverhofft Chancen. Unsere Gewohnheiten werden durchkreuzt, Neuorientierung ist angesagt. Diese Energie können wir uns als Schreibende zunutze machen. Fokussieren wir uns gerade jetzt umso mehr auf all das, was uns nährt. Nährt im geistigen Sinne. Nehmen Sie sich einmal wöchentlich wechselnde Themen vor. Zum Beispiel zu verschiedenen Tageszeiten aus dem Fenster zu sehen und den Himmel zu betrachten. Sie werden staunen, was sich da tut. Früh morgens, wenn sich allmählich das Tageslicht ausbreitet, Vogelschwärme sich formieren, um ihre Futterstellen aufzusuchen. Stetig wechselnde Wolkenformationen, desgleichen wechselnde Nuancen an Schatten und Licht. Alles immer in Bewegung. Und dann bricht nach einem langen grauen Tag nachts mit einem Mal ein leuchtender Sichelmond durch die Wolkendecke, die Venus im Schlepptau. Lassen Sie sich davon in einem Ausmaß erfüllen, dass in diesem Augenblick nichts anderes mehr Gültigkeit hat. Schreiben Sie darüber. 

Wir wünschen wieder viel Spaß dabei!

fanger & fanger   

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Gedanken zum Corona Virus siehe unseren Blog

Aktuell im Februar 2020

NEUES AUS UNSERER WEBSITE:

Die Poet’s Gallery bestreitet im Februar Reinhard Barth mit seiner so humorvollen wie kenntnisreichen Geschichte „Musik aus dem Spind“. Unsere Buchtipps: Der Roman „ewig herund gar nicht wahr“ von Marina Frenk, eine Geschichte vom Aufbrechen, ohne Aussicht auf Ankunft, und von der Kraft, sich zu wandeln, bilderreich, impulsiv – ein Debüt, das berührt.Gefolgt von dem zweiten Roman „Upstate“ des renommierten britischen Literaturkritikers James

Wood, Art Familienaufstellung mit offenem Ausgang, wo nicht nur die Brüchigkeit der nach außen hin erfolgreichen Figuren eloquent zur Sprache kommt, sondern zugleich aktuelle gesellschaftliche

Entwicklungen gespiegelt werden. In FuturJETZT! stellen wir den Band „Geschichten gegen den Hass“ von Bastian Berbner vor  in dem es so aktuell wie brisant um Menschen geht, die ihre Vorurteile überwinden. Auch diesen Monat legen wir Ihnen unsere „Geschichten aus dem Frühstücksraum“ (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.) ans Herz. Ebenso tagt wie gehabt

jeden Mittwoch die Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem, Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen. Erfahrungsberichte finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns! Besuchen Sie uns zudem auf Facebook. 

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Kraft spenden, neben all den Herausforderungen am Ball zu bleiben. Schreibenstellt schließlich immerauch ein Abenteuer dar. Neugier und Enthusiasmus unbekanntes Terrain - packen wir es an!

Februar 2020

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

 

in „Von der Freiheit“* lässt Navid Kermani seinen Schriftsteller-Protagonisten aus dem Desaster, nichts zustande gebracht zu haben, mit Gewinn hervorgehen, gelingt es ihm doch,sich vor den eigenen abwertenden Gedanken schützen. Indem er nämliche der Freiheit gewahr wird, dass er ja alles machen kann – „das dürftige Tagwerk nicht nur wegwerfen oder fürs erste beiseite schieben oder für etwas anderes gebrauchen, zu etwas Neuem formen wie

ein Maler die Farben, der Bäcker den Teig oder wie Gott den Lehm, sondern eine Erzählung darüber schreiben, wie er gegen Abend seine Tochter zum Salat ausführt und plötzlich so erfreut ist über alle momentanen Umstände des Lebens – die Luft, die sich letztmalig im Jahr erwärmt hat, die Tochter, die ob des späten Ausgehens beglückt in ihrem Malbuch kritzelt, das Essen und den Wein, die nur wenige Meter von zu Hause auf denkbar angenehmste Weise

serviert werden, die Familie, die Gesundheit, die jüngsten Erfolge, die Blickwechsel mit der jungen Mutter am Nebentisch und was nicht alles mehr (...)“ ... zur Nachahmung empfohlen!

 

Wir wünschen wieder viel Spaß dabei!

Fanger & Fanger   

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* In „Vierzig Leben“, Rowohlt Taschenbuch-Verlag, Reinbek bei Hamburg 2018

Aktuell im Januar 2020

Neues aus unserer Website:d Die Poet’s Gallery bestreitet im Januar Thorsten Oliver Rehm mit einem Auszug aus seinem neuen so mitreißenden wie brisanten Roman „Subliminal Das Experiment. Unsere Buchtipps diesmal: Ein Lesevergnügen par excellence, in dem Alter anders, überraschend, dabei höchst originell, zelebriert wird: „Wie ein Maultier, das der Sonne Eis bringt“ von Sarah Ladipo Manyika. Zugleich ein Spiel mit unterschiedlichen Perspektiven und jeder Menge literarischer Referenzen. Gefolgt von dem zweiten Roman "Upstate" des renommierten britischen Literaturkritikers James Wood, einer Art Familienaufstellung mit offenem Ausgang, wo nicht nur die Brüchigkeit der nach außen hin erfolgreichen Figuren eloquent zur Sprache kommt, sondern zugleich aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen gespiegelt werden. Last but not least legen wir unsere Geschichten aus dem Frühstücksraum (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.) ans Herz. Ebenso tagt wie gehabt jeden Mittwoch die Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen. Erfahrungsberichte finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link  Andere über uns! Besuchen Sie uns zudem auf Facebook.

 

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Januar 2020

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

nur schwer widersteht man an der Schwelle eines neuen Jahres dem kollektiven Drang, all das, was im alten liegen geblieben ist, in einen Sack guter Vorsätze zu packen, mit dem Ziel, Ballast abzuwerfen, und scheitert daran. Wir schlagen stattessen einen Perspektivwechsel vor und wollen unseren Blick auf die Dinge unseres Lebens richten, die wir partout nicht loslassen wollen, und seien sie für Außenstehende noch so nichtig. Dinge etwa aus dem Nachlass unserer Eltern. Eine Postkarte, von den Jahren wellig, an den Ecken abgestoßen, aber für uns von Wert. Eine alte Tasse, die uns schon immer begleitet hat. Dinge des Alltags, die mehr sind als ihre Funktion, Geschichten bergend und Geheimnisse. Aufgeladen mit Sehnsüchten oder Episoden der Vergangenheit, die indessen ein Teil von uns sind, unsere Identität mit ausmachen. Welche Gegenstände befinden sich bei Ihnen zuhause, die Ihnen lieb und teuer sind und mit denen sie etwas ganz Bestimmtes, das sie geprägt hat, verbinden. Nehmen Sie einen solchen Gegenstand einmal zur Hand und befragen Sie ihn, lauschen Sie ihm seine Geschichte ab und schreiben Sie sie auf. 

Wir wünschen wieder viel Spaß dabei und natürlich ein buntes, erfülltes neues Jahr 2020!

Fanger & Fanger   

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Aktuell im Dezember 2019

Neues aus unserer Website:d Die Poet’s Gallery bestreitet, wie jeden Dezember,  Hans Happel mit seiner alle Jahre wieder besonderen Weihnachtsgeschichte, diesmal: „Ein glücklicher Junge“. Unsere Buchtipps für unter den Weihnachtsbaum: Einmal mehr „Mein Alphabet“von Ilma Rakusa. Jeder Buchstabe ein Füllhorn an poetischen Miniaturen von sprachlicher Eleganz par excellence. Paolo Cognettis neuestes Buch „Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen“, womit er an sein von Erfolg gekröntes Debut „Acht Berge“ anknüpft, lebensklug und pointiert. Stewart O’Nan wiederum knüpft mit „Henry persönlich“ an seinen Bestseller „Emily, allein“ an, indem er diesmal die Geschichte  von deren Ehemann aufgreift, berührend und voll warmherziger Sympathie für seinen Helden. Last but not least. „Die Tränen des Propheten“ von Yavuz Ekinci, eine Stimme, die es erst noch zu entdecken gilt.Als besonderes Lesevergnügen aus „dem Nähkästchen“ des Literaturbetriebs: „Das Duell“ von Volker Weidermann, mit der Geschichte der unerbittlichen Hassliebe zwischen Günter Grass und Marcel Reich-Ranicki.  Auch diesen Monat legen wir Ihnen unsere „Geschichten aus dem Frühstücksraum (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.) ans Herz.Ebenso tagt wie gehabt jedenMittwoch die Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem,Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollenErfahrungsberichte finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns! Besuchen Sie uns zudem auf Facebook. 

 

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Dezember 2019

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

Advent, dt. Ankunft. Zeit des Wartens auf die Wiederkehr des Lichts, das ab 21. Dezember, wo die dunkle Zeit ihren Zenit erreicht hat, zurückkehrt, die Tage wieder länger werden. Und im Gegensatz zu der mit der Vorweihnachtszeit zunehmenden Hektik, steht der paradoxe Anspruch, gerade jetzt Besinnlichkeit & Muße einkehren zu lassen. Umso mehr  hadern wir mit der schnelllebigen Zeit, die stets droht, uns abhanden zu kommen. Gelegenheit sich eines Besseren zu besinnen. Als Meisterin, der Zeit ein Schnippchen zu schlagen, erweist sich Ilma Rakusa im oben bereits erwähnten „Mein Alphabet“, in dem Beitrag unter Z wie „Zeit“:

„Bei intensivem Tun komme ich – kommt die Zeit – mir scheinbar abhanden. Die Reflexion über das Vergehen weicht einem Zustand glücklichen Einsseins, wo »die tollgewordenen Ängste abfallen und das Äquilibrium eintritt«, wie ich einmal schrieb. Und natürlich möchte ich solche Momente wieder und wieder erleben. Denn sie lenken von der Endlichkeit der Existenz ab. Auch von der Sinnfrage.“ 

Gehen Sie solchen Momenten nach, schreiben Sie!

Einen besinnlichen Jahresausklang wünschen 

Fanger & Fanger   

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Newsletter November 2019

Neues aus unserer Website:d Die Poet’s Gallery bestreitet diesen Monat Gudrun Hammer mit dem Anfang ihrer Geschichte „Die Suche“. Dort nervt der in einer Krise steckende, weithin bekannte Erfolgsautor Martin W. die Hamburger Bücherszene – Lesevergnügen par excellence, raffiniert eingefädelt und mit Augenzwinkern. Unsere Buchtipps: Mein Alphabet“ von Ilma Rakusa. Jeder Buchstabe birgt einen Text unterschiedlichen Genres – vielfach gespiegeltes Leben, sprachlich so lustvoll wie präzise arrangiert. In Axel Hacke romanhaftem Monolog Wozu wir da sind wiederum stellt sich die Frage nach einem ‚gelungenen Leben“. Der auf Nachrufe spezialisierte Walter Wemut steht dabei vor der Aufgabe, über das Leben seiner achtzigjährigen Freundin zu schreiben. Unterhaltsam, geistreich, anregend, dabei nicht ohne die Würze feinen Humors. Für Freunde der Philosophie empfehlen wir das Metaphysische Tagebuch Uneigentliche Verzweiflung“  von Frank Witzel, überreich an Einsichten und Gedanken. So etwa, dass ‚sein Glück für andere vielleicht wie das größte Unglück ausschaut’. Auch diesen Monat legen  wir Ihnen unsere „Geschichten aus dem Frühstücksraum (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.) ans Herz. Ebenso tagt wie gehabt jeden Mittwoch die Offene Schreibgruppe mit Autobiografischem, Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollenErfahrungsberichte finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns! Besuchen Sie uns zudem auf Facebook.

 

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November 2019

Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

„Dass das Schreiben so glücklich macht ... “, ließ Doris Dörrie auf dem Blauen Sofa der diesjährigen Buchmesse verlauten. Jeder, der schreibt, weiß das. Zugleich sind da aber auch die Heerscharen an inneren Kritikern, Zensoren und gestrengen Richter, die uns daran hindern. Ein wirksames Gegenmittel findet sich im Zen, nachzulesen in dem Klassiker „Zen in der Kunst des Schreibens“ von Ray Bradbury. Im Kern geht es darum, einfach loszuschreiben, ohne zu denken, fünf, zehn oder fünfzehn Minuten, und zwar täglich, am besten im Zuge eines fröhlichen Rituals. Lassen Sie sich überraschen von der Fülle an Gedanken und Einfällen, Erinnerungen und Geschichten, die in Ihnen stecken. Den umgekehrten Weg wiederum hat Frank Witzel in „Uneigentliche Verzweiflung. Metaphysisches Tagebuch“ für sich entdeckt: „Das tägliche, immer weiter denkende*Schreiben ... hat nach knapp vierzehn Tagen eine beruhigende Wirkung, von der eine beständige Energie ausgeht, sodass ich, kaum zu Hause, weiterschreiben möchte ...“ Fazit: Viele Wege führen zum Glück des Schreibenden.  

Herzlich

Fanger & Fanger   

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Newsletter Oktober 2019

Neues aus unserer Website:d Die Poet's Gallery bestreitet diesen Monat Barbara Rossmit ihrem feinsinnen Prosatext, „Kein Ort so still wie in mir“, voller Wärme und Selbstironie“. Unsere Buchtipp: Lesley Nneka Anima mit ihrem international vielfach ausgezeichneten  literarischen Debüt „Was es bedeutet, wenn ein Mann aus dem Himmel fällt“. Geschichten zwischen ‚komischer Distanz und psychologisch einfühlsamem Realismus’. Darüber hinaus „Fünfzig Dinge, die erst ab fünfzig richtig Spass machen“ von der ARD-Moderatorin Andrea Gerk, hinreißend illustriert von Moni Port. Mit Witz und „Lust am Text“ eine Anleitung zum fröhlichen Älterwerden. Nach wie vor empfehlen wir unsere Geschichten aus dem Frühstücksraum“ (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.).Ebenso tagt auch weiterhin jedenMittwoch die Offene Schreibgruppmit Autobiografischem, Literarisch-Kreativem Schreiben, Kreativitätstraining für Autoren und solche, die es werden wollen. Erfahrungsberichte von Nutzern unseres Angebots finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns! Besuchen Sie uns zudem auf Facebook.

 

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Oktober 2019

Liebe Schreibfreudige, Freunde und Interessierte,

mit dem Oktober verbinden wir in der Regedie Frankfurter Buchmesse. Dies Jahr mit Gastland Norwegen. Die Klassiker Henrik Ibsen, Knut Hamsun oder Jostein Gaarder fallen uns ein. Eine Fülle zeitgenössischer Namen, uns weniger bekannt, wartet erst noch darauf, entdeckt zu werden. Umso mehr sind wir gespannt auf sie. Ebenso wie wir uns als Schreibende das diesjährige Motto "der Traum in uns", nur allzu gern zu eigen machen, dabei auf einen Text von Zoe Jenny zurückgreifen:

"Ich habe einen Traum, dass man am Ende eines Lebens, wenn man bereits Hunderte von zu früh abgebrochenen Träumen hinter sich hat, sich doch noch an alle Splitter erinnert. dass einem die Zeit bleiben wird, die angesammelten Splitter zusammenzufügen, zu einer Art Kaleidoskop. Ein Traumkaleidoskop, das man in sich trägt und in das man hineinblicken kann wie in einen Garten. Ich habe einen Traum von den Farben, die man darin sehen wird wie seltene Pflanzen. Und vielleicht wird man über die Schatten. die all diese Träume werden, nicht mehr erschrecken." (Aus "DIE ZEIT" (Hg.): "Ich habe einen Traum", Kiepenheuer & Witsch. Köln 2002.

 

Lassen wir uns von dieser einnehmend berührenden Vision inspirieren, aus den "abgebrochenen Träumen" des Lebens unser ganz eigenes Kaleidoskop zu erschaffe, Bilder in der Imagination. dazu angetan, überraschend neue Wirklichkeiten zu evozieren, wie wir sie nicht zu träumen wagten.

Herzlich

Fanger & Fanger   

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Newsletter September 2019

Neues aus unserer Website: Die Poet’s Gallery bestreitet diesen Monat Eva-Maria Böhm mit ihrem zauberhaften Märchen „Der Mann im Mond“. Unsere Buchtipps Kathy Page mit All unsere Jahre“, Geschichte einer  70 Jahre währenden Liebe, geprägt vom Zeitalter der Zerrissenheit im 20. Jahrhundert in Großbritannien, zwischen Aufbruch und vorprogrammiertem Scheitern, nicht zuletzt aber auch der Liebe des aufstrebenden Protagonisten Harry zur Literatur. Überdies der Roman von  Gregor Sander mit dem provokanten Titel Alles richtig gemacht“, der packenden Geschichte einer Wahlverwandtschaft zu Zeiten der Wende in Berlin zwischen Sex, Drugs & Rock'n Roll, dabei stilistisch gekonnt. Last but not least FuturJETZT!, wo wir die Erdfest-Initiative vorstellen, die einen etwas anderen Ansatz zur so dringlich erforderlichen Durchsetzung ökologischer Ziele vorschlägt, nämlich „Feiern statt Fakten“. Wir empfehlen außerdem nach wie vor unsere: Geschichten aus dem Frühstücksraum (Erna R. Fanger & Hartmut Fanger Hg.)! Ebenso tagt auch weiterhin jeden Mittwoch die Offene Schreibgruppe,bieten wir autobiografisches, Literarisch-Kreatives Schreiben sowie Kreativitätstraining  für Autoren und solche, die es werden wollen. Erfahrungsberichte von Nutzern unseres Angebots finden sich auf der Seite Wir unserer Website unter dem Link Andere über uns! Besuchen Sie uns zudem auf Facebook. 

 

Wegzehrung

NEWSLETTERwww. schreibfertig.com Kleinefeine Schreibschule für Jung & Alt

Mit dem monatlich erscheinenden Newsletter geben wir Ihnen Proviant mit auf den Weg. „Lust am Text“ unser bewährtes Motto. Die Wegzehrung soll unsere Motivation wider die Anfechtungen des Alltags aufrechterhalten und Kraft spenden, neben all den Herausforderungen am Ball zu bleiben. Schreiben stellt schließlich immer auch ein Abenteuer dar. Neugier und Enthusiasmus, unbekanntes Terrain - packen wir es an

September 2019

 Liebe Schreibfreudige, Freunde & Interessierte,

wieder einmal ist es soweit, nach und nach verabschiedet sich der Sommer. Ein ewig sich wiederholender Blues. So wie Harry Belafontes Hymne auf eine Liebe im September, „Try to remember“ , Rilkes „Septembermorgen“ mit „Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß ...“, Mörikes „Im Nebel ruhet noch die Welt/noch träumen Wald und Wiesen“ und Kästners „Das ist ein Abschied mit Standarten/aus Pflaumenblau und Apfelgrün“  bis hin zu Robert Gernhardts „Ein Septembernachmittag in der Heide“.  Und ja, wir brauchen sie, die jahreszeitlichen Idyllen, schöpfen daraus Kraft und Inspiration, auch wenn sie zugleich ein bisschen antiquiert daherkommen mögen angesichts der schrillen Töne, mit denen ‚die Welt’ uns tagtäglich überbietet. Verwerfen wir bewährte Bilder und Zeilen nicht einfach, sondern lesen wir sie neu, etwa in Anverwandlung des Barthschen*Diktums: ‚unter Beibringung unserer eigenen Geschichte, unserer Sprache, unserer Freiheit; da jedoch Geschichte, Sprache und Freiheit sich unablässig ändern, ist die Antwort der Welt auf einen Schrift­steller nie beendet: man hört nie auf, eine Antwort auf das zu geben, was außerhalb aller Antwort ge­schrieben wurde.’ Nehmen Sie sich einen der obigen Texte vor und schreiben Sie ihn in diesem Sinne im Zuge eines Antworttextes neu. Viel Spaß dabei!

Aus Roland Barthes: "Kritik und Wahrheit", Paris 1966

Herzlich

Fanger & Fanger   

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