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Unsere Buchempfehlungen speziell zu Weihnachten 2019

Mikrokosmos des Alltäglichen Stewart O‘ Nan: Henry Persönlich“, Rowohlt Verlag, Hamburg 2019. Aus dem Englischen von Thomas Gunkel.

 

Mit diesem 500-Seiten Schmöker wendet O’Nan den Blick noch einmal zurück, handelt es sich doch um das letzte Buch einer Art Trilogie rund um das Leben der Maxwells, beginnend mit  Abschied von Chautauqua (2005), gefolgt von Emily allein (2011) – zum Bestseller avanciert –, in dem ihr Leben als Witwe nach dem Tod von Henry zur Sprache kommt. Mehr

Buchtipp zu Weihnachten 2019 Stewart O'Nan
© Erna R. Fanger
Mikrokosmos des Alltäglichen
Stewart O‘ Nan: „HENRY PERSÖNLICH“, Rowohlt Verlag, Hamburg 2019. Aus dem Englischen von Thomas Gunkel.
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Wir hätten uns umarmen sollen – Protokoll einer Hassliebe

Volker Weidermann: „DAS DUELL. Die Geschichte von Günter

Grass und Marcel Reich-Ranicki, Kiepenheuer & Witsch 2019.

 

Der Autor und sein Kritiker. Akribisch zeichnet der Nachfolger des

Literarischen Quartetts und Spiegelredakteur Volker Weidermann

in „Das Duell“ die Geschichte zweier Männer nach, wie sie nicht

unterschiedlicher sein könnten – Günter Grass und Marcel Reich-

Ranicki. Dabei versteht er es, die beiden grundsätzlich

differierenden Lebensläufe und Charaktere in ihrem

gemeinsamen historischen Kontext so mitreißend wie spannend 

                                vor Augen zu führen.  Mehr

Buchtipp zu Weihnachten 2019: Volker Weidermann
© Hartmut Fanger
Wir hätten uns umarmen sollen – Protokoll einer Hassliebe
Volker Weidermann: „DAS DUELL. Die Geschichte von Günter
Grass und Marcel Reich-Ranicki, Kiepenheuer & Witsch 2019.
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AM ANFANG STEHT DAS ANDERSSEIN: Ilma Rakusa: „MEIN ALPHABET“, Literaturverlag Drosch GmbH, Graz 2019

 

A wie „Anders“ steht in diesem poetischen Alphabet nicht nur für den Anfang, sondern scheint zugleich Programm zu sein. Denn das ist eine der ersten Erfahrungen der Autorin als Schulkind, festgehalten in diesem sehr persönlichen Buch: Sie ist anders als ihre Mitschülerinnen. Man zeigt mit dem Finger auf sie, grenzt sie aus. Sie hingegen bleibt

„draußen am Zaun“. Dort lernt sie, was wesentlich für ihr späteres Leben als Schriftstellerin sein wird: zu beobachten, in Berührung mit der heilenden Kraft der Natur zu kommen ebenso wie mit ihren Träumen und ihrer Fantasie. Allesamt erweisen sie sich als tragende Kraft durch Schatten und Licht, von der die hier unter besagtem Motto versammelten Kurzprosatexte und Gedichte zeugen.Mehr

Buchtipp zu Weihnachten 2019 Ilma Rakusa
© Erna R. Fanger:
AM ANFANG STEHT DAS ANDERSSEIN
Ilma Rakusa: „MEIN ALPHABET“, Literaturverlag Droschl
GmbH, Graz 2019
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Paolo Cognetti: Gehen ohne je den Gipfel zu besteigen, Penguin Verlag, München 2019:

Mit Gehen,ohne je den Gipfel zu besteigen knüpft Cognetti inhaltlich an sein erfolgreiches Romandebut Acht Berge(2018) an. Wieder geht es um das Erlebnis der Bergwelt. Diesmal jedoch nicht in Romanform, vielmehr werden wir Zeuge einer Reise des Autors durch den Himalaya, und zwar ganz im Sinne des bewährten buddhistischen Mottos „Der Weg ist das Ziel“. Und dieser Weg führt, gleichwohl in buddhistischer Tradition, nirgendwo hin als zu sich selbst. In der Einsamkeit der entlegensten Regionen der Bergwelt Nepals kommt es ihm dementsprechend nicht darauf an, etwaige Gipfel zu erklimme ...  Meh

Buchtipp zu Weihnachten 2019
© Hartmut Fanger
Von der Suche nach Sinn und Erkenntnis
Paolo Cognetti: Gehen ohne je den Gipfel zu besteigen. Penguin
Verlag, München 2019
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Yavuz Ekinci„Die Tränen des Propheten.  Verlag Antje Kunstmann GmbH, München 2019. Aus dem Türkischen von  Oliver Kontny 

 

Hervorstechendes Merkmal des Ich-Erzählers und Protagonisten Mehdi – seit seiner Begegnung mit Erzengel Gabriel zum Propheten berufen – ist seine Fähigkeit zur Empathie. Zumal angesichts unablässig auf die Erde hereinbrechender Katastrophen. Immer wieder bricht Mehdi in Tränen aus. Sei es, wenn wieder einmal ein Terroranschlag, kriegerische Auseinandersetzungen und Blutvergießen stattgefunden haben, oder er sich mit Hass und Hetze im Internet konfrontiert sieht. Und immer deutlicher zeichnet sich ab: Er würde den Kampf gegen das Böse aufnehmen, stattdessen mit einer Friedensbotschaft aufwarten. Allem voran wiederum ist es der dem Autor eigene Humor, womit es Yavuz Ekinci gelingt, das Ganze trotz eindringlicher Schilderung menschlichen Leids und Elends lesbar zu halten. Und selbst wenn er einmal an der Welt zu verzweifeln droht, ist dies nicht frei von Selbstironie, was nicht zuletzt den Reiz der Lektüre ausmacht: Mehr

 

Buchtipp zu Weihnachten 2019 Yavuz Ekinci:
© Hartmut Fanger
Prophet mit Herz und Empathie
Yavuz Ekinci: „Die Tränen des Propheten. Verlag Antje Kunstmann GmbH, München 2019. Aus dem Türkischen von Oliver Kontny
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